Dortmund-Ems-Kanal-Nord
- Client
- Wasserstraßen-Neubauamt Datteln
- Country
- Germany
- Period
- 2009-ongoing
Die Herausforderung
Der nördliche Abschnitt des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) zwischen Bergeshövede und Papenburg war bislang auf Schiffe mit einer Länge von 95 m und einer Breite von 9,60 m beschränkt. Um den steigenden Anforderungen des Güterverkehrs gerecht zu werden, wurde im Bundesverkehrswegeplan 2030 die dringende Notwendigkeit eines Ausbaus dieses Kanalabschnitts identifiziert.
Die Lösung
Die bestehenden fünf Schleusen zwischen Bevergern und Gleesen werden durch neue, größere Schleusen mit modernen Abmessungen ersetzt, sodass künftig Schiffe mit größeren Abmessungen den Kanal passieren können. Die Bauarbeiten erfolgen schrittweise, um die Schifffahrt während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten.
Die Auswirkungen
Der Ausbau der Schleusen steigert die Effizienz des Binnenschiffsverkehrs auf dem Dortmund-Ems-Kanal erheblich. Dadurch wird dieser nachhaltige Logistikkorridor gestärkt und die Energiewende zwischen der Rhein-Ruhr-Region und der Nordsee unterstützt.